Professionelles Produktmanagement findet die richtigen Innovationen von morgen

Am 23.4.2017 wurden in der NZZ zwei Artikel veröffentlicht: «Das eindrückliche Comeback der Schweizer Wirtschaft» und «Boni belohnen Chefs für Sparen»

Erfreulich, dass sich nach einigen harten Jahren die Schweizer Wirtschaft erholt und die Exporte steigen. Dennoch werden die vorhandenen Arbeitsplätze geschrumpft und Produktionen ausgelagert, um Management-Gehälter zu sichern? Das ist ein falsches Signal an die Mitarbeitenden, die sich mit Herzblut für ihre Firma engagieren. Ist jetzt nicht die Zeit, an die Innovationen für morgen zu denken und sich für die neuen Herausforderungen zu rüsten? Innovationen sorgen für Wettbewerbsvorsprünge, mehr Absatz und höhere Margen. Wenn die Innovationen, die Bedürfnisse des Marktes decken und echte Probleme im Markt für die potentiellen Kunden finden, dann ist das eine echte Win-Win Situation:

 

  • Kunden sind mit Produkt zufrieden
  • Unternehmen erzielen mehr Gewinne
  • Arbeitsplätze werden gesichert oder geschaffen
  • Rückstellungen für schwere Zeiten werden aufgestockt
  • Mitarbeitenden kann mehr Lohn und Gehälter ausgezahlt werden

Wie gelingt es Unternehmen, die richtigen innovativen Produkte in den Markt zu bringen?

Die Antwort heisst strategisches und technisches Produktmanagement. Die strategischen Produktmanager haben ihre Ohren im Markt, beobachten Trends, sprechen mit potentiellen Kunden und finden Lösungen mit neuen Produkten oder Services für deren Nöte und Sorgen. Die technischen Produktmanager setzen diese Ideen mit einem auf den Kunden ausgerichteten Projektmanagement – agiles Produktmanagement – wirtschaftlich und zeitgerecht um.

Erfolgreiche Unternehmen entwickeln kundenorientiert und sind dabei schneller und günstiger.
Daher lohnt es sich für jede Firma, die Produkte entwickelt, in die Mitarbeiter zu investieren. Es gibt fast überall gut ausgebildete Arbeitskräfte, doch das Produktmanagement wird oft "angelernten Mitarbeitern" überlassen. PMs, die nach bestem Wissen und Gewissen agieren und oft im Hamsterrad der vielen Aufgaben gefangen sind. Es benötigt professionelle Produktmanager. Produktmanager, die ihr Handwerk gelernt haben. Gute Produkte sind meistens kein Zufall, sondern werden systematisch gefunden. Von einem systematischen Produktmanagement profitieren viele Abteilungen einer Firma:

 

  • Präzisere Kommunikation zwischen Produktmanagement- Entwicklung-Einkauf
  • Schnellere und günstigere Entwicklung dank Fokussierung auf den Kundennutzen
  • Günstigere Einkaufspreise durch frühe Einbindung der Einkaufsabteilung
  • Verkaufs- und Marketingmaterialien, die der Kunde versteht
  • Weniger Abstimmungen und Meetings dank faktenbasierten Entscheidungsgrundlagen
  • Auslastung der Produktion
  • Weniger Fehlinvestitionen

Professionelles Produktmanagement zahlt sich für Firmen schnell aus! Rechnen Sie selber einmal nach, was eine 50% schnellere Entwicklung für den Unternehmensprofit bedeutet wird. Was kosten die vielen Meetings und Entwicklungsschleifen?
Anstatt Produktionen zu verlagern und Arbeitsplätze zu vernichten, ist das Management aufgefordert, in neue Produkte und Services zu investieren. Mit Innovationen, die Kundenbedürfnisse befriedigen und Marktprobleme lösen wird Firmenwachstum ermöglicht und Arbeitsplätze gesichert. Das gelingt mit professionellen Produktmanagern, die das Ohr im Markt haben und dies intern faktenbasiert kommunizieren können.

 

 

Produktmanagement ist kein Glücksspiel

Produktmanagement ist kein Glücksspiel!

Typische Aussagen von Produktmanagern sind:
"Der Vertrieb entscheidet, welche Produkte wir entwickeln."
"Wir machen andauernd viele Schnellschüsse und Einzellösungen."
"Wie kann ich meine Aufgaben priorisieren? Ich habe so viel verschiedene Aufgaben?"

Wieso sind manche Firmen erfolgreich und andere Firmen kämpfen um Umsätze, Margen und Kunden? Warum gibt es immer noch viel Ungewissheit, was ein Produktmanager zu tun hat? 
Viele Produktmanager haben (noch) keine spezifische Produktmanagement-Ausbildung. Dennoch bezahlen Firmen Produktmanager in der Hoffnung, dass sie Produkte definieren, die der Kunde kauft. Gleichzeitig erhalten die Produktmanager nicht die Zeit oder das Budget, um mit den Kunden im B2C oder B2B in Kontakt zu treten. Doch wer, wenn nicht der Kunde, erzählt dem Produktmanager, wo die Probleme in einer Anwendung liegen oder was im Markt fehlt? Die Aufgabe von Produktmanagern ist es, Lösungen für die Probleme der Kunden und im Markt zu finden.
Bei innovativen Ideen gilt es, diese auf Marktfähigkeit zu überprüfen, bevor die intensive Entwicklung startet: in Kundeninterviews und mit Pretotyping finden Produktmanager Antworten, ob eine Innovation angenommen werden könnte. Wenn Produktmanager im Markt oder bei Kunden auf Probleme stossen, dass gilt es herauszufinden, ob es ein ausreichendes Marktpotential gibt.
Die Antworten finden Produktmanager immer bei Kunden. Das ist das einfache Erfolgsrezept. Es ist zielorientierter und vor allem kostengünstiger als jede Marktforschung oder Desk-Research. Die Kunden geben gerne Feedback und die Produktmanager erhalten so genau die relevanten Fakten, die für die Produktstrategien, Spezifikationen und Marketingkommunikation notwendig sind. Das spart Zeit und Geld im ganzen Entwicklungsprozess.

Oft kommt hier der Einwand mit dem Zitat von Henry Ford: «Hätte ich die Kunden gefragt, was sie wollen, hätten sie schnellere Pferde gesagt.» Oft stimmt dies. Deswegen kommt es auf die richtige Fragetechnik an und diese lässt sich leicht üben.

Corimbus GmbH Produktmanager führen Interviews

Die Aufgabe des Produktmanagers besteht ergo darin, nah und oft beim Kunden zu sein, die richtigen Fragen zu stellen und zuzuhören, was der Kunde ihnen genau sagt und nachzuhaken. Das ist die prioritäre Aufgabe, um Fakten für Businesscases (Marktlastenhefte) zu erhalten und ein profitables Produktportfolio zu schaffen. Wenn präzise Marktdaten vorhanden sind, werden Schnellschüsse vermieden und viele Rückfragen von anderen Abteilungen reduziert.

Und wenn Produktmanager kein Budget erhalten, um Kunden zu besuchen?
Dann gibt es ausreichend Quellen, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Jedes Gespräch nützt, um Markt- Knowhow aufzubauen.

Corimbus GmbH Produktmanager sprechen mit Kunden

Ein weiterer Nebeneffekt der Kundeninterviews:
Produktmanager gewinnen an Vertrauen und Akzeptanz im Unternehmen, denn mit Fakten zeigen sie, dass die Lösungen für Kunden kein Glückspiel sind.

Digitalisierung 4.0- Geht mich das als Produktmanager was an?

Corimbus GmbH Digitalisierung für Produktmanager

Natürlich geht Sie das als Produktmanager etwas an, sofern Sie nicht ein Vogel Strauss sind. 
Die Digitalisierung bietet Firmen mit „Industrie 4.0“ Chancen, B2B-Kunden echte Mehrwerte zu bieten, sofern die vernetzten Datenflüsse eine höhere Qualität, Geldeinsparung, Transparenz oder neue Kunden generieren. Es geht nicht darum, lapidar gesagt, eine neue Technik einzusetzen und mit dem Internet zu verbinden oder einen Trend mitzumachen. Dafür ist die Realisierung von Industrie 4.0 zu teuer und zu komplex.  Es geht darum, relevante Daten aus bestehenden Kundenprozessen zu vernetzten und so aufzubereiten, dass sie es ermöglichen, den Kunden erfolgreicher zu machen.  Wenn dies gelingt, können Kunden neue Services verkauft werden. Wenn dies nicht gelingt, ist die Frage nach dem unternehmerischen Nutzen für den hohen Aufwand gerechtfertigt.

Hier ist es die Aufgabe der Produktmanager bei Kunden herauszufinden, welche Probleme z.B. B2B Kunden aktuell haben und wie diese sich digital vermeiden oder reduzieren lassen. Gleichzeitig muss die eigene Firma davon profitieren z.B. dass die Entwicklung schneller Releases generiert, der Verkauf Schwachstellen bei der Produktnutzung sieht und eine Beratungen anbieten kann oder der Support remote technische Probleme analysiert und bei mehrfachem Auftreten des gleichen Fehlers eine Schulung anbietet. Die Hürden in der Sicherung der Datensicherheit, die Kunden-Skepsis gegenüber den Vorteilen, der technische Aufwand über den Produktzyklus sind für die Digitalisierungs-Projekte von grosser Bedeutung, wenn sie langfristig Früchte tragen sollen.

Im B2C Business kann der Produktmanager sich z.B. überlegen, welche Produkte wir in Zukunft mit dem Mobiltelefon einkaufen: Rufen wir noch beim Frisör an oder sprechen wir in eine APP und wählen Friseur, Termin und Frisur und Services aus und bezahlen mit Cash-Funktion? Der „conversational commerce“ bezeichnet den Einkauf von Produkten mittels Sprachsteuerung. Dies wird neue technische Lösungen für Kunden bringen oder neue Zielgruppen eröffnen. Ab und zu sehe ich Menschen, die die Sprachsteuerung für das Navigationssystem verwenden oder für die Suche nach Informationen im Mobiltelefon. Wie sieht es morgen bei Ihren Produkten aus?

Fragen Sie Ihre Kunden nach Problemen und Ihre Innovationsmanager nach Ideen für digitale Produkte und Services 4.0.

Flipped Classroom - Hoher Wissenstransfer in der PM-Ausbildung

Vorbei sind die Zeiten des Frontal-Unterrichts und der Power-Point-Schlachten. Gruppenarbeiten sind die Basis des neuen kompetenzorientierten Unterrichts nach der Flipped-Classroom Didaktik: "Learning by doing". 
Das theoretische Wissen wird dabei zu Hause selbstbestimmt vorbereitet: im eigenen Tempo und in der eigenen Zeit. 
Weitere Vorteile für die Teilnehmer liegen in der direkten Anwendung des neuen Wissens während der Ausbildung und des Coachings. Die Trainer werden zum Coach und beantworten individuelle Fragen aus den Vorbereitungen und aus den Gruppenarbeiten. In unserer Ausbildung steht das Anwenden des neuen Wissens, das Verständnis der neuen Methoden und die Zusammenhänge im Berufsalltag im Fokus. Zudem trainieren die Teilnehmer in den Gruppenarbeiten wichtige Führungs- und Präsenationsfertigkeiten.

Flipped classroom Didaktik Ausbildung zum Produktmanager

Wo sollen Produktmanager optimal in die Organisation eingebunden werden?

Viele Produktmanager klagen über die schwierige Kommunikation und über eine Handlungsohnmacht aufgrund der vielen Schnittstellen und Abstimmungen. Dies liegt zum einen an den Herausforderungen an den vielen Schnittstellen, an den oft fehlenden Stellenbeschreibungen, aber häufig auch in der Organisation des Produktmanagements.

In der Praxis finden sich Produktmanager in technischen Betrieben oft in der Entwicklungsabteilung oder im Vertrieb, in der Konsumgüter-Industrie oft im Marketing und im Retailgeschäft im Category-Management. Doch was ist die ideale Organisation, die das PM zur profitablen Funktion mit grösstem Nutzen für Kunden und Unternehmen macht? Wir haben in vielen Gesprächen mit Kunden folgende Erkenntnisse gewonnen. Schauen Sie selber, was die Vor- und Nachteile der verschiedenen Unterstellungen des Produktmanagements sind.

PM-Organisation

Was haben Schönheitsoperationen und die aktuellen Massnahmen gegen die Frankenhöhe gemeinsam?

Beide wirken nur partiell, machen den Kunden nicht glücklich und sind nicht von Dauer.

Jetzt sind sie wieder in der Presse: die Wirtschaftsprognosen für 2016. 1.6% Wachstum und trotzdem werden in den gesundheitsfernen Branchen wiederum harte Massnahmen erwartet. Massnahmen wie Produktionsverlagerung, Einstellungsstop, Preissenkungen und Arbeitszeitverlängerung. Letztes Jahr hatten die Firmen in der Schweiz ca. 20.000 Arbeitsplätze aufgrund des harten Frankens eingebüsst. Es ist richtig, dass die Firmen nicht zugeschaut haben und aktiv wurden. Die meisten Firmen haben es geschafft. Schaffen sie es dieses Jahr auch wieder, die Hürden zu überwinden?

Weiter lesen

Inhouse Workshops für Produktmanager

Einmalig in der Schweiz und Deutschland

Ab Januar 2017 bietet Corimbus GmbH Workshops für Produktmanager an. Es sind eintägige Workshops, die Produktmanagern im hektischen Alltag helfen, Lösungen für ihre Probleme zu finden.
Diese grossen oder kleinen Probleme "lähmen" die erfolgreiche Produktmanagement-Arbeit und den Produkterfolg. Die Produktmanager finden oft keine Zeit, die Ursachen zu analysieren und Massnahmen zu treffen.

Deswegen unterstützen wir neu Firmen, das Produktmanagement wieder auf die Erfolgskurs zu bringen.
Folgende Standard-Workshops können Sie bei uns buchen:

  • Produktmanager bauen Marktwissen auf 
  • Produktinnovationen in Businesscases umsetzen
  • Zeitfresser im Produktmanagement eliminieren
  • Produktmanager Akzeptanz im Unternehmen steigern
  • Produktmanager Rollen, Aufgaben und Verantwortung klären

Haben Sie andere Wünsche? Gerne gestalten wir die Workshops nach Ihren aktuellen Herausforderungen.

Rufen Sie uns unverbindlich für ein Angebot an oder (0)52 503 91 99 an oder schreiben Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, was wir für Ihr Produktmanagement tun können.

Goldnuggets in der Produktmanagement-Kommunikation

Goldnuggets

Die Ergebnisse aus der Umfrage im Oktober 2015 "Kommunikation im Produktmanagement" gehen den Schwierigkeiten in der Kommunikation auf den Grund und zeigen, welche Potentiale es im Produktmanagement in der Kommunikation gibt.

Wer hat an der Umfrage teilgenommen?

Es haben 37 Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmensgrössen und Branchen teilgenommen.

38,9 % aus Unternehmen 151-500 Mitarbeiter
30,6 % aus Unternehmen >500 Mitarbeiter
19,4 % aus Unternehmen 51-150 Mitarbeiter
11,1 % aus Unternehmen 20-150 Mitarbeitern

67% männliche Teilnehmer
33% weibliche Teilnehmer
Der Anteil der weiblichen Teilnehmer ist unter den jüngeren Produktmanagern deutlich ansteigend.

64% 20-40 Jahre
25% 41-50 Jahre
11% >50 Jahre

30,6 % Leitung Marketing und Produktmanagement
25,0 % Senior Produktmanager
13,8 % Junior Produktmanager
13,9 % technische Produktmanager
2,8 % Marketing Manager
13,9 % Sonstige

Top 5 der zufriedenstellenden Kommunikation

Sitzungsleitung (48%)
Überzeugende Präsentation und leicht verständliche Marketingmaterialien (36%)
Businesspläne sind faktenbasiert (35%)
Strategische Information durch Geschäftsleitung (30%)
Schriftliche und mündliche Kommunikation ist eindeutig (26%)

Keine der Top 5 Kommunikationen zeigt zufriedenstellende Werte. Hier gibt es deutliche Potentiale, wo sich das Produktmanagement verbessern kann, um einen noch wertvolleren Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit zu leisten.

Top 5 der zu verbessernden Kommunikation

Probleme werden schnell gelöst (74%)
Innovationen werden auf Marktbedürfnis geprüft (73%)
Kundenbedürfnisse stehen im Fokus (70%)
Entscheide werden aufgrund von Fakten getroffen (68%)
Schriftliche und mündliche Kommunikation ist eindeutig (65%)

Ähnliche Erkenntnisse zeigen auch andere Studien und bestätigt, dass klare Prozesse im Produktmanagement sowie Verantwortung oftmals noch fehlen, so dass effizient, kundenorientiert und kostengünstiger entwickelt werden kann.

Eigene Stärken in der Kommunikation

Sehr sicher und sicher fühlen sich die Produktmanager bei:

Entscheidungsgrundlagen mit Fakten schaffen: 77.00%
Überzeugende Präsentation an die Geschäftsleitung: 73%
Wertschätzendes Feedback: 64%
Sitzungen erfolgreich leiten: 64%
Humorvolle Interaktion auch in hektischen Zeiten: 82%
Emails ohne Missverständnisse: 82%

Die Befragten zeigten tendenziell eine negativere Beurteilung der Kommunikation im Unternehmen als bei den eigenen Fähigkeiten. Die Diskrepanz wird besonders bei den faktenbasierten Entscheidungen deutlich, sowie den Ergebnissen zur überzeugenden Kommunikation aus der nächsten Frage.

In welcher Kommunikation möchten sich Produktmanager verbessern?

Überzeugende Kommunikation:
Senior PM: 83%
techn. PM: 66,6%

Storytelling
Senior PM 100%
Leitung (PAUSE): 75%

Informationen kundengerecht zusammenstellen
Senior PM: 83,3%
Leitung PM: 50%
Junior PM: 75%
techn. PM:66,7%

Businesspläne auf den Punkt gebracht:
Leitung PM: 20%
Senior PM: 71%

67% der techn. PM wünschen sich eine Weiterbildung für Sitzungsleitungen

Im Produktmanagement liegen viele Goldnuggets verborgen. Die Befragten sehen die Schwachstellen, doch die Vermutung liegt nahe, dass im Produktmanagement die Verantwortung, Rollen und Prozesse nicht immer klar verteilt sind. Die Integration des Kunden in den gesamten Produktlebenszyklus ist für eine schnellere Entwicklung, bessere time-to-market und gute Margen matchentscheidend. Hier ist anzunehmen, dass die Prozesse im Produktmanagement zur Kommunikation mit dem Kunden und die Weiterverarbeitung der Informationen in Fakten für die Geschäftsleitung und technischen Abteilungen sowie Marketing noch zu wenig eindeutig definiert sind. Dies wirkt sich insbesondere auf "schwammige" und nicht nachhaltige Entscheidungen, teure und längere Entwicklungszeiten oder Produkte, die nicht den Kundenbedürfnissen entsprechen, aus. Wichtige Gelder versinken in Fehlinvestitionen anstelle von cleveren Produkten mit guten Produktmargen.

Wie können Firmen, diese Goldnuggets hervorholen?

Mit der Entscheidung für ein Produktmanagement, sind auch Kennzahlen für die Messung der Leistungen aus dem Produktmanagement lohnend. Damit können der Erfolg und die Potentiale sichtbar gemacht werden. Wenn die time-to-market kürzer wird, die Kundenzufriedenheit steigt, die Entwicklungsaufwände sinken, dann lohnt sich die Investition in das Produktmanagement und ist schnell amortisiert. Diese und andere Vorteile des Produktmanagement müssen im Unternehmen bekannt sein oder informiert werden.
Häufig fehlen jedoch in Unternehmen die Zusammenhänge der Tätigkeiten eines Produktmanagers mit den anderen Stellen und Fakten für Entscheidungen. Das Produktmanagement bildet jedoch mit seinen strategischen und operaativen Aufgaben die Basis für viele weitergehende Entscheidungen. Daher ist eine praxisorientierte Ausbildung, punktuelle Seminare zur Erlangung von Kompetenzen im strategischen, technischen Produktmanagement, Produktmarketing und auch der Entwicklung von sozialen Kompetenzen, wie der Kommunikation, Investitionen in zukünftige monetär spürbare Produkterfolge. Jede Tätigkeit, die ein Produktmanager ausführt, hat letzlich mit Kommunikation zu tun.

Eine sehr gute Übersicht über einen durchgehenden Kommunikationsprozess zeigt der Open Product Management WorkflowTM
Corimbus GmbH schult Produktmanager in einer zertifizierten Ausbildung nach dem Open Product Management WorkflowTM, da Produktmanager und die Schnittstellen Methoden für faktenbasierte Entscheidungen und einen optimalen Kommunikationsfluss vom Kunden bis zum Vertrieb erhalten.

Hier erhalten Sie die Umfrage "Kommunikation im Produktmanagement" als pdf.

Die 4 Basis-Fragen im Produktlebenszyklus

Als Produktmanager haben wir jede Menge Entscheidungen zu treffen. Jede Woche, Tag für Tag. Die Fähigkeit, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, setzt versierte Fragen voraus. Wir benötigen Antworten, um schwammige Annahmen für das zukünftige Produkt zu vermeiden. Das Tagesgeschäft lässt selten viel Zeit für Analysen und weitreichende Kundenbesuche. Dennoch werden schnelle Entscheidungen eingefordert. Entscheidungen, die auf mehr als einem Bauchgefühl beruhen.

Im Produktmanagement sind schnelle und nachhaltige Entscheidungen essentiell, um in der Entwicklung oder Vermarktung des Produktes einen Schritt weiterzukommen. Versetzen Sie sich wie gewohnt in die verschiedenen Rollen und wechseln Sie zur Perspektive

  • der Kunden
  • des Unternehmers
  • des Mitbewerbers
  • des Nutzers

Stellen Sie sich nun die wichtigen 4 Basis-Fragen:

  • Was löst das Problem unserer Kunden am besten?
  • Welchen Ertrag (Image, Gewinn) ergibt sich für das Unternehmen?
  • Wie wirkt sich das auf unsere Wettbewerbsposition aus?
  • Wann würde ich von dem Produkt begeistert sein?

Mit diesen einfachen Fragen können Sie schnelle Antworten in allen Phasen des Lebenszyklus finden. Bei Entscheidungen in der

  • Ideenbewertung
  • Neuentwicklung von Produkten
  • Priorisierung von Anforderungen
  • Weiterentwicklung von Produkten
  • Produkteinführung

Ihr Bauchgefühl ist nun nicht mehr allein. Wenn Sie mehr Zeit haben, dann können Sie weitere Fakten aus Kundenbesuchen, Benchmarks und anderen Informationsquellen finden.

Die Verpackungsfalle - Kunden verstehen es einfach nicht!

Es ist Samstag nachmittag. Sie waren im Hifi-Geschäft shoppen. Sie möchten ihren neuen Mini-Lautsprecher ausprobieren. Sie strahlen über das ganze Gesicht: "Wow- die Verpackung sieht echt cool aus." Dann suchen Sie die Öffnung. Sie schauen oben, unten, rechts und links, drehen und wenden sie hin und her. Sie holen einen Schraubenzieher, eine Schere... Rien ne va plus! Sie legen den heissersehnten Lautsprecher zur Seite, denn Sie haben heute noch was anderes vor. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wer ist für das Verpackungsdesign zuständig? Gehört es zum Produktdesign oder Kommunikationsdesign oder ist es ein "einfaches" Einkaufsprodukt? 

Ergebnis von schlechten Produktverpackungen

Die Verpackungsgestaltung scheint bei vielen Alltagsprodukten oft zu kurz zu kommen, denn

- Kunden finden die Inhaltsangaben nicht.
- Gebrauchsanleitungen sind kaum verständlich 
- Die Schrift ist zu klein geschrieben
- Das Produkt lässt sich gar nicht erst öffnen.
- Der Inhalt fällt beim Öffnen heraus!

Bei Produkten, die häufig gekauft werden sollen, sind dies eindeutige Gründe zu einem Wettbwerber zu wechseln. Kunden möchten das neue Produkt benutzen und ihre wertvolle Zeit nicht mit detektivischen Tätigkeiten verschwenden.

Video: Liegt das Problem in der Verpackung oder doch beim Kunden? - 20 min hat getestet. 

In einigen Firmen liegt die Verantwortung der Verpackungsgestaltung im Bereich Einkauf. Kennt der Einkäufer die Verhaltens- und Denkweise der Kunden? Weiss er was ihn frustriert oder motiviert? In den meisten Fällen, können wir sicherlich mit "Nein" antworten. 

Die Anforderungen für eine Verpackungsgestaltung muss im Produktmanagement liegen: DER Kenner seiner Kunden. Die Kommunikation auf der Verpackung beinhaltet alle technischen und gesetzlichen Informationen sowie auch die Anforderungen aus dem CI. Die Kommunikation mit dem Kunden, wie Preis, Darstellung der Firma, Akionen etc. werden gemeinsam mit der Marketingabteilung erarbeitet und abgestimmt. Dies reicht jedoch für eine moderne Verpackungsgestaltung nicht mehr aus. Eine benutzerfreundliche Handhabung ist das A und O einer Verpackungsgestaltung, z.B.:

  • ergonomische Tragegriffe, bei schweren Produkten
  • leicht zu öffnen - ohne Hilfsmittel
  • keine scharfen Kanten
  • bildhafte Hinweise zum Öffnen der Packung
  • möglichst wenig Verpackungsmaterial
  • recyclierbares Material

Woher wissen Sie als Produktmanager, ob die Verpackung wirklich gut ist? Führen Sie neben den üblichen Klima-, Dauer und technischen Tests auch Kundentests aus?

Beobachten Sie Kunden.

Endkunden, die das Produkt benutzen und Kunden, die die Verpackung in den Händen halten, wie z.B. Händler, Verkaufspersonal. Lageristen. In jeder Firma finden sich leicht eine Vielzahl von verschiedenen Mitarbeitern, die die Zielgruppe repräsentieren. Falls Sie eine neue innovative Verpackung gestaltet haben und die Zielgruppe ist in der Firma nicht vorhanden, suchen Sie im beruflichen oder privaten Umfeld nach 6-8 Menschen, die für Sie testen. 

Sechs Schritte für einen gelungenen Kundentest:

  1. Planung des Tests (Terminwahl, Auswahl Tester, Dankeschön für Tester, Zeitplan für Tests, Kreation von Test-Szenarien, Aufbau Testfragebogen, Räumlichkeiten)
  2. Durchführung (Moderation, Anleitung, Beobachtung durch 1-2 Moderatoren, Video-Aufnahme, Bereitstellung Test- und Schreibmaterialien)
  3. Feedback der Tester (schriftlich nach definierten Fragen und mündlich)
  4. Testprotokoll (Soll- /st- Vergleich, Auswertung der Ergebnisse, nötige Veränderungen)
  5. Einleiten von Massnahmen (Änderungsantrag für Designänderungen, Beschriftungskorrekturen etc.)
  6. Überprüfung der Korrekturen durch neue Tester

Die Kunden werden Ihnen dankbar sein. Sie kaufen öfter, erzählen von cleveren Verpackungen und steigern den gewünschten Absatz. Nehmen Sie sich daher frühzeitig in der Entwicklung Zeit für Konzepte und Tests.

Wichtige Aufgaben für Produktmanager

Mit welchen Tätigkeiten beschäftigen sich Produktmanager? In meinen Beratungen höre ich häufig, dass Produktmanager Quereinsteiger sind.
Sie kommen aus Marketing, Technik oder Verkauf. Viele Produktmanager sagen, sie haben zuviele Feuerwehrübungen, denn die Verantwortungen sind nicht klar definiert oder die Rollen sind noch schwammig. Meistens sind sie auch noch in der alten Funktion gefragt. Der Produktmanager "führt" das Produkt. Von der ersten Ideen bis zum Entscheid der Eliminierung. Der Produktmanager kümmert sich im ganzen Produktlebenszyklus um das Produkt: zum besten Nutzen für den Kunden- für unternehmerischen Erfolg. Um das so gut wie möglich zu machen, sind einige Kernaufgaben für ein erfolgreiches Produktmanagement wesentlich.

Prüfen Sie anhand der Checkliste, ob Sie als Produktmanager die wirklich gewinnbringenden Tätigkeiten für Ihr Unternehmen ausführen.

 

Daimler-Wasserstoffauto kommt erst 2017!

2 Jahre später soll das Wasserstoffauto von Daimer auf den Markt kommen. 2017! "Wow! Das wird das Unternehmen aber sehr viel kosten!" denken wir im Verkauf und Marketing. Der Grund ist aber nachvollziehbar: durch neue Kooperationen mit Nissan und Ford sollen höhere Verkaufszahlen und niedrigere Kosten erreicht werden. Bisher sind die Brennstoffzellen noch zu teuer und die Lithium- Ionen Batterie noch viel zu schwer. Keiner der grossen Automobilhersteller möchte auf den gut verfügbaren, ökologischen und günstigen Treibstoff verzichten. Sie forschen alle an der Wasserstofftechnologie. Hyundai und Toyota haben derzeit die Nase vorn. Bald werden wir sicherlich die ersten Autos auf der Strasse sehen. Doch haben Sie schon eine Tankstelle gesehen, in der Sie Ihr Auto schnell mit Wasserstoff betanken könnten? Wenn ein Wasserstoff-Auto noch 100.000 CHF kostet und es keine Tankstelle gibt, ist dann die verzögerte Markteinführung wirklich nachteilig?

Alarm im Produktmanagement

Studie zur Kommunikation im Produktmanagement

Von Produktmanagern höre ich in den Ausbildungen zum Produktmanager immer wieder: "Die Kommunikation klappt einfach nicht." Daher habe ich im 4. Quartal 2015 eine Umfrage bei Produktmanagern durchgeführt, um zu erfahren, 

- Welche Kommunikationen kommen am häufigsten vor?

- Wie beurteilen Produktmanager die Kommunikation im Unternehmen?

- Wo  fühlen sich Produktmanager am sichersten in der Kommunikation?

- Wo sehen Produktmanager Verbesserungspotenziale in der Kommunikation?

Kommunikationsarten im Produktmanagement

Die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze:

Häufigste Kommunikationen sind Sitzungsleitungen und Präsentationen! Zufriedenheit :< 50% !

Mehrmals im Jahr werden von Leitung PM oder Senior PM Lastenhefte erstellt (bis zu 63%)
Wer hat da noch Zeit für die wichtigen strategischen Produkt- und Marktstrategien?

63% aller Befragten beurteilen die Kommunikation in Unternehmen als verbesserungswürdig.
Davon sind über 70% der Leitung PM und Senior PM besonders unzufrieden mit der Kommunikation.

74% sind der Meinung, dass Probleme zu langsam gelöst werden.

2/3 aller Befragten bemängeln fehlenden Kundenfokus und Kundenorientierung bei Innovationen.

77% der Befragten fühlen sich «sicher bis sehr sicher» in der Erstellung von faktenbasierten
Entscheidungsgrundlagen. 68% finden faktenbasierte Entscheidungsgrundlagen als verbesserungswürdig!

Schauen Sie sich die Details der Ergebnisse der Umfrage an: 

Ergebnisse der Umfrage "Kommunikation im Produktmanagement" 

Wie können Sie die Kommunikation in Ihrem Unternehmen verbessern?

In der Ausbildung nach dem Open Product Management Workflow lernen die Produktmanager den ganzen Prozess im Produktmanagement mit seinen Schnittstellen und Zusammenhängen kennen. Sie erfahren, wie sie faktenbasierte Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsleitung, die Entwicklung und das Marketing erstellen.  Die Fakten basieren auf Kundeninterviews, auf realen Kundenproblemen und Marktbedürfnissen. So werden Produkte kundenorientiert entwickelt und Firmen sparen viel Zeit in der Entwicklung und die Produkte erreichen die gewünschten Absatzzahlen. Die Kommunikation an den Schnittstellen wird spürbar verbessert, Businesspläne und Spezifikationen transparent. 

Ihr Kontakt für Fragen zur zertifizierten Produktmanager Ausbildung und Anregungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. : +41 (52) 503 91 99

Wissenaustausch für Produktmanager- ProductCamp Nürnberg

Wo können sich Produktmanager Anregungen für ihren Alltag holen?

Im zweiten Productcamp am 2. Juni 2014 trafen sich wieder Produktmanager aus verschiedenen Branchen. Erfahrene und leidenschaftliche Produktmanager vermittelten PM-Knowhow in Kürze mit Würze.

Der KeynFrank Lemser- Kennen Sie die Antworten auf die strategischen Fragen?ote-Speaker Arne Klein erzählte in seinem inspirierenden Vortrag vom Ausbruch aus dem täglichen Wahnsinn. Frank Lemser, Gründer des Open Product Management WorkflowTM hat die Bedeutung der strategischen Aufgaben im Produktmanagement-Prozess verdeutlicht. In diesem Workflow werden die Tätigkeiten im Produktmanagement in drei Bereiche aufgeteilt: strategisch, technisch und taktisch. Ohne die strategischen Aufgaben können die technischen und taktischen Aufgaben nicht zum Erfolg führen. Wichtige Fragen müssen vom Produktmanager beantwortet werden können.

Dies wurde auch im Workshop, moderiert von Oli Nachtrab, deutlich. Die Teilnehmer sehen die grössten Herausforderung im Produktmanagement in den nicht vorhandenen PM-Prozessen sowie fehlenden Unternehmenstrategien und- zielen. Wie Produktmanager mehr Zeit für die strategischen Aufgaben gewinnen, zeigte Ulrike Laubner. 60-70% verbringen Produktmanager in Sitzungen, 70% finden diese Sitzungen ineffizient. Mehr als 40% der Zeit werden mit Suchen von Unterlagen und Informationen, Korrekturen und Emails verschwendet. Ulrike Laubner zeigte 10 einfache Tipps wie Produktmanager ihre Arbeitsorganisation optimieren können.
Nicolai Mokros, Vice President product Management CGM Systema führte in seinem Vortrag "Magic Wand- Bauen Sie eigentlich was der Kunde denkt, das er kauft?" vor Augen, wie die KANO-Methode effizient für die Beurteilungen von neuen Features eingesetzt werden kann. Was sind die Muss-Kriterien und welche begeistern die Kunden? Mit dem KANO-Modell lässt sich dies herausfinden und die Entwicklung konzentriert sich auf die wesentlichen Funktionen.
Wie können die neuen Produkte oder Produktfeatures den Kunden schmackhaft gemacht werden? Das Credo von Daniel M. Richter von Insight-Innovation GmbH ist, dass jede Art von Visualisierung hilft, Features frühzeitig im Entwicklungsprozess zu überprüfen. Papiermodelle, 3-Drucke, Prototypen, Funktionsmuster, Simulationen sind nur einige Hilfsmittel, die neuen Features auf Kundenaktzeptanz abzuklopfen.

Alle Teilnehmer waren sich einig: Ein Tagung von Produktmanagern für Produktmanager. Wertvolle Lösungen für die Probleme im Produktmanager Alltag.

Die nächsten ProductCamp Termine